| Über uns... |
| der
LIONS CLUB LEIPZIG >Johann Sebastian Bach< wurde nach seiner
Charterung am 8.6.1996 in die internationale Lionsgemeinschaft aufgenommen.
Der Club ist damit ein Teil der internationalen Hilfsorganisation,
der "International Association of Lions Clubs" oder kurz
"LIONS CLUBS INTERNATIONAL". Die
Lions-Organisation wurde 1917 in den USA gegründet. "LIONS"
ist die Abkürzung für „Liberty, Intelligence, Our
Nations Safety“. Weltanschaulich,
parteipolitisch und religiös neutral, der Toleranz und Freundschaft
verpflichtet, gibt es heute nahezu 1,4 Millionen Mitglieder in über
44.800 Lions-Clubs in über 188 Ländern der Welt. Allen gemeinsam
ist die Definition der Lions-Clubs, die Ziele der Vereinigung und
deren ethischen Grundsätze. Die (oft nicht immer sichtbaren)
regionalen Aktivitäten der Lions Clubs werden durch übergeordnete
Aktivitäten wie beispielsweise
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Das Konzept von Klasse2000 wurde 1990/91 von Lions-Mitglied Univ.-Doz. Dr. med. Pál L. Bölcskei gemeinsam mit Experten aus Pädagogik, Medizin, Psychologie, Ernährungswissenschaften und Sport entwickelt. Durch Unterstützung und Förderung vieler Lions Clubs verbreitete sich das Programm seitdem kontinuierlich. Inzwischen wurden bundesweit über 300.000 Kinder erreicht. Im Schuljahr 2004/05 nahmen daran 7.820 Schulklassen mit über 186.000 Kindern teil. Ziele
von Klasse2000 Je
früher, desto besser
Einbindung
der Eltern Externe
Fachleute und Lehrkräfte begeistern die Kinder Die
Themen Evaluation Auszeichnungen
und Preise Einbindung
in das Lions-Jugendprogramm Finanzierung
DZI
Spenden-Siegel für Klasse2000 Video
und Internetauftritt Der
„Verein Programm Klasse2000“ Clubs,
die Klasse2000 unterstützen möchten ...
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Ein
Programm für 10- bis 15-jährige Mädchen und Jungen in
der Sekundarstufe I Die Lions Clubs
in Deutschland wenden sich nicht nur entschieden gegen Intoleranz und
Gewalt in der Gesellschaft. Mit der Finanzierung von Präventions-Programmen
leisten sie seit Jahren einen wichtigen Beitrag dazu, dass in den Schulen
junge Menschen zu einer positiven Lebenseinstellung finden. Das Erziehungs- und Unterrichtsprogramm steht unter dem Motto „Erwachsen werden“ und unterstützt eine positive Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen. Der englische Begriff „Quest“ umreißt das forschende Suchen während der Persönlichkeitsbildung. Dabei werden Fähigkeiten wie Selbstvertrauen, Kommunikationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Problemlösungsverhalten und Engagement gestärkt. Das Programm ist für die ersten Jahrgänge der weiterführenden Schulen konzipiert. Damit zielt es vor allem auf Jugendliche im Alter zwischen 10 und 15 Jahren. Integraler Bestandteil ist die enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus. Dabei wird auf die Vorbereitung der Lehrkräfte viel Wert gelegt. So werden Lehrer und andere mit Jugendlichen arbeitende Personen in mehrtägigen Seminaren mit Inhalt und Methodik des Programms vertraut gemacht. Sie lernen dabei das Programm nicht nur in der Theorie kennen, sondern erfahren auch seine Wirkungsweise in weniger traditionellen Unterrichtsformen wie Interaktions- und Rollenspielen, Phantasiereisen etc.. Als Arbeitsmaterialien stehen ein Lehrerhandbuch, ein Schülerordner, der sich im Laufe des Lions-Quest-Unterrichts zu einem individuellen Ordner des jeweiligen Schülers entwickelt, ein Elternheft (auch in türkischer und in russischer Sprache) und 7 Elternbriefe zur Verfügung. Alle Materialien werden ständig mit wissenschaftlicher Beratung an deutsche schulische und gesellschaftliche Erfordernisse angepasst. Die Resultate sind überzeugend: Auf Grund eines erhöhten Selbstwertgefühls ist eine positive Veränderung des allgemeinen Verhaltens der Heranwachsenden zu bemerken. Sie gehen verantwortungsvoller und solidarischer miteinander um, und die Beziehung zwischen Eltern und Jugendlichen verbessert sich. Eine bewusstere und kritischere Einstellung zu Suchtmitteln, einschließlich Alkohol und Tabak, ist bei den Jugendlichen ebenfalls festzustellen. Nicht zuletzt können auch höhere Lernbereitschaft, ein verbessertes Gruppenverhalten und der Abbau von Aggressionen mit verbessertem Klassenklima vermerkt werden. Die deutschen Lions
Clubs engagieren sich seit 1994 verstärkt in diesem Bereich. Seit
1997 übernimmt „Lions-Quest Deutschland“ die Umsetzung,
Organisation und Weiterentwicklung des Programms in Deutschland. Lions-Quest
entstand aus einer seit 1984 vertraglich vereinbarten Kooperation zwischen
Lions Clubs International und Quest International, einer amerikanischen
gemeinnützigen Stiftung. Seit Oktober 2002 ist Lions Clubs International
Foundation (LCIF) Eigentümerin der Lions-Quest Programme. Weltweit
wurde das Programm Lions-Quest „Erwachsen werden“ in 17
Sprachen übertragen. Über 32 500 Lehrkräfte haben bisher
in Deutschland an den mehr als 1300 Einführungs- und Aufbauseminaren
teilgenommen. Somit können bereits heute über Aktuelle Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchungen von Einführung und Umsetzung des Lions-Quest-Programms „Erwachsen werden“ an deutschen Schulen durch die Universitäten Bielefeld, Leipzig und Nürnberg-Erlangen liegen vor und können, wie auch andere Informationen, angefordert werden beim Hilfswerk
der Deutschen Lions e.V. Wie der damalige District Governor OS 111, LF Heinz-Jörg Panzner, berichtete, trägt die Arbeit der sächsischen Lions-Quest-Beauftragten nun gute Früchte. Das Kulturministerium in Sachsen hat mit den LIONS einen Vertrag geschlossen, in dem sich das Kulturministerium an der weiteren Ausbildung von sächsischen Lehrern als Trainer für LIONS-Quest wesentlich mitbeteiligt. Hier der Pressebericht des Sächsichen Staatsministerium für Kultus vom 1.8.2003:
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Lions SigthtFirst SightFirst,
ein Programm zur Bekämpfung der vermeidbaren Blindheit
So wurden durch die deutschen Lions in den vergangenen 12 Jahren insgesamt über 14 Mio. Euro bereitgestellt, mit denen SF-Projekte in Indien, Afrika, Südamerika realisiert wurden und werden:
Derzeitige Schwerpunkte im SightFirst-Programm sind:
Benötigt werden Augenärzte am dringendsten in Schwarz-Afrika weil dort der Bedarf am größten ist. In Sambia kommen z. B. auf 10 Mio. Einwohner, davon 200.000 Blinde (jährlicher Zuwachs um ca. 2 200), nur 5 Augenärzte. 12 von 15 Blinden müssten nicht blind sein, wenn geeignetes Fachpersonal für Vorsorge und Operation zur Verfügung stünde.Die Lions SightFirst-Activity „Stipendium Augenarzt“ läuft über 4 Jahre und ist damit ein überschaubares Hilfsprojekt für einen Club, eine Zone oder einen District. Eine Graue-Star-Operation wird von CBM normalerweise angesetzt mit Kosten in Höhe von 30 Euro Die Finanzierung einer Ausbildung kostet jedes Jahr 8 000 Euro insgesamt über 4 Jahre 32 000 Euro Schon ein
Student führt jährlich mehr als 600 Operationen durch, so
dass hier rechnerisch Spendengelder für Ausbildung sind nachweisbar am effektivsten für die Zielgruppe. Das ist Hilfe, die tatsächlich ankommt. Auch in Deutschland setzen sich die Lions über ihr Hilfswerk für die Verbesserung der Situation von Blinden und Sehbehinderten ein. So wurde 1995 in gemeinsamer Aktion der Lions Distrikte R, WL und WR die Lions Hornhautbank Nordrhein-Westfalen an der Heinrich Heine Universität in Düsseldorf errichtet. Dieses Institut arbeitet, nicht zuletzt nach Verabschiedung des 1997 neu formulierten Transplantationsgesetzes, mit vollem Erfolg und genießt inzwischen in Europa höchste Reputation. Im April 2000 wurde die Lions-Hornhautbank Saar Lor Lux/Trier-Westpfalz in Homburg/Saar an den Universitätskliniken des Saarlandes eröffnet. Eine dritte Lions-Hornhautbank ist in Freiburg entstanden. Weitere
Informationen erhalten Sie beim |
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Zehn Jahre LIONS CLUB Leipzig „Johann-Sebastian-Bach“ ...als Letzter kam dann Kurt Masur Aufregende und aktive zehn Jahre sind seit der Gründung des Clubs wie im bekannten Fluge verstrichen. Grund genug, mit Freunden, neuen und alten Mitgliedern und den besten aller Ehefrauen im netten Rahmen zu feiern. Zuerst stand da die Planung. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Durch Probleme in der Terminierung wurde der Schatten lang und länger. Die für den Sommer angedachte Feier wurde verschoben. Nix ging! WM-Taumel mit vielen ausländischen Gästen und ausgebuchten Hotels auch in Leipzig. Also, dann im August. Da war aber Ferienzeit und obendrein Entenrennen. Auch nicht machbar. Blieb als optimaler Termin das erste Novemberwochenende. Noch
mal musste das Programm neu abgestimmt, Räumlichkeiten für
die Feier gesucht und Hotelzimmer für die Gäste gebucht werden.
Die Festbroschüre mit Grußwort des Oberbürgermeisters
Burkhard Jung, der sich für unser vielfältiges Engagement
bedankte, ging in Druck und dem Ereignis stand nichts mehr im Wege. Mit Regenschirmen bewaffnet ging es am nächsten Morgen zum Stadtrundgang. Schön, die Schirme blieben fast geschlossen aber es öffneten sich neue Einsichten, wie denn die Soligelder angelegt wurden. In Leipzig auf jeden Fall fast immer richtig, so die Meinung der Teilnehmer, die sich nach finalem Besuch im legendären Auerbachskeller für den Abend fit machten. Der begann feierlich im Augustus, einem netten Restaurant nahe dem Gewandhaus! Mit Sektempfang, Grußworte des Präsidenten Ulrich Grüneisen, Grußworte der Gäste, die natürlich nicht mit leeren Händen kamen und dann grüßte ganz heftig das Buffet. Helmut Külpmann, unser Chronist und Stehgreifpoet, lieferte anschließend in Reim- und freier Form die Höhepunkte und Anektdötchen der vergangenen neun Jahre: Eine Konzertreihe zu Gunsten des Max Klinger-Gymnasiums, das als Erlös, der sich über ein Jahr hinziehenden Veranstaltungen in Autohäusern, Banken und Sälen, einen Konzertflügel in Empfang nehmen konnte. Legendär auch die Jahre des Glühweinverkaufs mit Exklusivgenehmigung in der Westhalle des, zur Shoppingmall mit Gleisanschluss umgebauten, Hauptbahnhofes. Mit Waffelbacken und Stollenverkauf für die Kinderchirurgie. Seit 2003 schon, alljährlich im Sommer, ein Höhepunkt der Leipziger Wasserfeste, unser Entenrennen mit oft weit über zehntausend Rennenten in den Fluten des Elsterbeckens, die nicht gerade wegen ihrer reißenden Strömung bekannt sind. Die Erlöse gingen an die Peter Escher-Stiftung für krebskranke Kinder, an die Bundesinitiative für Brandverletzte e.V. und in diesem Jahr an die Straßenkinder e.V.. Daneben, seit 2000, die jährlichen Novemberkonzerte mit und in der Musikschule J. S Bach, initiiert von unserem Freund Joachim Reinhold, der – ohne Notenblätter - selbst am Flügel glänzt. Hier unterstützen wir musikalisch begabte, aber sehschwache Schüler der Vladimir-Filatow-Schule, die mit Musik- und Musical-Einlagen die Hälfte des Konzerts mitgestalten. Das gleiche Projekt unterstützt unser Freund und mittlerweile zum ARD- Serienstar avancierende Thorsten Wolf mit jährlich einer Nachmittagsveranstaltung in seinem Kabarett, der Leipziger Funzel. Vergessen und ausgelassen ist in dieser Auflistung sicher einiges, aber eines darf nicht vergessen werden: Vom Distrikt-Governor Günter Mähler bekam unser Mitglied Fritz Joachim Westhoff den Melvin Jones Orden für die glanzvolle Erstellung der Lions Quest Internet-Plattform. Ein schweres Teil für schwere Arbeit. Zurück
zu den Festivitäten: Beim gemeinsamen Konzertbesuch im Gewandhaus
durften wir uns an Werken von Felix Mendelsohn Bartholdy und Franz Schubert
erfreuen. Musisch geküsst ging’s dann zurück zum Buffet
Teil zwei. Für eine späte Überraschung sorgte unser Freund
Bodo Stoldt, der jobmäßig sonst mit Zahlen und Statistiken
zaubert. Sein Filius und er hatten einen witzigen anspruchsvollen Kurzfilm
über das Entenrennen produziert, dessen Vorführung uns zur
vorgerückten Stunde dann noch verzauberte. Text: Peter Beug, Foto: Bodo Stoldt |